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Die Hälfte der Deutschen will ungeliebte Aufgaben an Roboter abgeben

8. November 2018

ABBYY Studie: Meetings, Kundengespräche und Routinetätigkeiten am unbeliebtesten bei Arbeitnehmern


Die Top drei der unbeliebstesten Bürotätigkeiten wird ganz klar vom Überprüfen langer Dokumente, wie etwa Verträge oder Richtlinien angeführt (17 Prozent). Auf den weiteren Plätzen der inoffiziellen „Hass-Skala“ folgen Reportingaufgaben (13 Prozent), die Teilnahme an Meetings (12 Prozent) sowie Kundengespräche (11 Prozent). Das hat eine Umfrage von ABBYY, einem globalen Anbieter von Lösungen und Services für Content Intelligence, im September 2018 gezeigt.

Knapp 50 Prozent der über 2000 Befragten gaben an, dass Sie diese und weitere Aufgaben sehr gerne an Roboter abgeben würden. Bei denen liegt die Dokumentenprüfung mit 32 Prozent klar auf dem ersten Platz, gefolgt von der Dateneingabe/Inventur und dem Reporting mit 28 Prozent. Kundengespräche hingegen wollen nur 18 Prozent delegieren, was vermutlich auch daran liegt, dass nur 13 Prozent den neuen Technologien, beispielsweise Chatbots auf Machine-Learning-Basis, überhaupt zutrauen, direkten Kundenkontakt zu pflegen.

Dass nur knapp die Hälfte aller Befragten die Auslagerung an Roboter in Betracht zieht, überrascht angesichts dessen, dass fast 55 Prozent bis zu einem Tag pro Woche mit diesen ungeliebten Aufgaben zubringen muss – 14 Prozent sind offenbar sogar massiv unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und gaben an, bis zu fünf Tage die Woche mit den unbgeliebten Tätigkeiten zu verbringen.

„Die deutschen Arbeitnehmer sind offenbar bereit für eine umfassende Digitalisierung ihrer Arbeit“, erklärt Jupp Stoepetie, CMO von ABBYY. „Dabei lassen sich gerade Routinetätigkeiten, wie die Prüfung langer Dokumente oder das Reporting, mit dem heutigen Stand der Technik – gerade im Hinblick auf KI und Machine Learning – bereits zuverlässig durch Content-Intelligence-Lösungen automatisieren. So haben Angestellte mehr Zeit für gewinnbringende Tätigkeiten übrig und Unternehmen können dem ‚War for Talents‘ deutlich gelassener entgegensehen. Denn wenn Arbeitnehmer nicht durch dröge Aufgaben behindert werden, steigt automatisch die Kreativität und Produktivität – und der Wettbewerb, der noch auf althergebrachte Abläufe setzt, ist nur noch im Rückspiegel zu sehen.“


Methodik

Die Umfrage wurde von ABBYY entworfen und im September 2017 zusammen mit Google in Deutschland durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 2.011 Teilnehmer aller Geschlechter im Alter zwischen 18 und 64.


Über ABBYY

ABBYY ist ein globaler Anbieter von Lösungen und Services für Content Intelligence. Wir bieten ein breites Spektrum an KI-basierten Technologien und Lösungen, die Geschäftsdokumente und andere Inhalte in nutzbare Informationen umwandeln. ABBYY hilft Unternehmen – wie Banken, Versicherungen, Logistikanbietern, Organisationen aus dem Gesundheitswesen und anderen Branchen – die Digitale Transformation zu meistern. ABBYY Technologien werden von einigen der größten internationalen Firmen, öffentlichen Institutionen und Behörden, aber auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie mehr als 50 Millionen Einzelanwendern genutzt.

ABBYY ist weltweit präsent, mit globalen Standorten in Europa (München, Deutschland), Russland (Moskau) und Nordamerika (Milpitas, Kalifornien). Wir unterhalten außerdem regionale Niederlassungen in Australien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, der Ukraine, Japan, Taiwan und Zypern. Mehr als 1.000 Angestellte weltweit entwickeln und vermarkten unsere Technologien und Lösungen.

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